Juni 2011
"Die Hutanger von
Hersbruck" in der BR
Frankenschau vom 05.06.

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Januar 2009
Hutanger-Nachrichten
(externer Link
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BayernNetzNatur-Projekt
„Biotop- und Weideverbund in der Hersbrucker Alb“
umfangreiche Information hierzu finden Sie auf unseren Extra-Seiten:
http://www.hutanger.de/
BayernNetzNatur
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Neu
erschienen:
Faltblatt Biotopverbund
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Faltblatt Hutanger
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Das Hutangerbuch
| 1985 | Erfassen, planen, entbuschen |
| In den ersten Jahren wird vor allem der Bestand festgestellt, insgesamt 60 Hutanger werden erfasst. Danach werden 25 Pflegepläne erstellt. In Zusammenarbeit zwischen dem Naturschutzzentrum, dem Bund Naturschutz, dem Landschaftspflegeverein Nürnberger Land und ortsansässigen Landwirten werden erste Hutanger wieder entbuscht und freigestellt. In den nächsten Jahren werden auf mehr als 35 Hutangern Freistellungsmaßnahmen durchgeführt. |
| 1989 | Befragung |
| Mitglieder der Ortsgruppe des Bundes Naturschutz befragen alte Hirten sowie Ortskenner und dokumentierten ihre Ergebnisse in der Broschüre „Hirten, Herden Hutanger“. |
| 1988 und 1991 | Preise |
| Für die Pionierarbeiten zum Projekt bekommt die Ortsgruppe Hersbrucker
Land des Bundes Naturschutz 1988 den Europäischen Umweltpreis in
der Kategorie „Erhaltung des kulturellen Erbes“ und 1991
den Umweltpreis der Bayerischen Landesstiftung. Ein großer Visionär und Unterstützer des Projekts ist Michael Roiger (von 1945 bis 1964 Landrat des Altlandkreises Hersbrucker Land). Das Projekt weckt das Interesse von Fachleuten weit über die Grenzen Bayerns hinaus. |
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| 1992 | Ausstellung |
| In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hirtenmuseum entsteht 1992 die Ausstellung „Hutanger in der Hersbrucker Alb“. |
| 1996 | Umweltbildung |
| Für den Schulunterricht erstellt das Naturschutzzentrum Wengleinpark in Zusammenarbeit mit Lehrern den Ordner „Natur rund um die Schule“, in dem ein Kapitel ausführlich den Hutangern und ein weiteres den Obstflächen gewidmet ist. |
| 1999 | Beweidungsversuch |
| Da die Hutanger durch Rinderbeweidung entstanden sind, können sie am sinnvollsten durch ebendiese Form erhalten, gepflegt und weiterentwickelt werden. Zum wissenschaftlichen Nachweis dieser These beginnt 1999 auf dem Heuchlinger Hutanger in der Gemeinde Pommelsbrunn ein Wiederbeweidungsversuch mit Rindern. Erste Ergebnisse belegen die positive Entwicklung der alten Weidefläche. |
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| 2000 | Vermarktung |
| Das Projekt Hutanger beschränkt sich nicht nur auf die Pflege und Entwicklung der Flächen, sondern enthält auch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und eine bessere Vermarktung ihrer Produkte. Hierfür erstellt das Naturschutzzentrum im Jahr 2000 ein Konzept, das die Chancen und Möglichkeiten der Vermarktung aufzeigt. Seine Umsetzung soll mit EU-Geldern (Programm LEADER+) realisiert werden. |
| 2002 | Diplomarbeit |
| Zur Erfassung und Bewertung ausgewählter Obstanger betreut das Naturschutzzentrum eine Diplomarbeit der FH Osnabrück - Fachgebiet Landschaftsarchitektur. |
| 2003 | Obstangerwanderweg |
| Ein Beispiel der Hutangernutzung für den sanften Tourismus sind die Themenwanderungen des Naturschutzzentrums Wengleinpark. Mit seiner Reihe „Alb-Traum-Wege“ bringt es Wanderern die Hutanger mit ihrer interessanten Geschichte näher. Die erste Tourenbeschreibung stellt den „Obstangerweg“ vor. |
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| 2004 | „BayernNetzNatur“-Projekt „Biotopverbund und Wiederbeweidung“ |
| Die Hutanger gehören zum bayerischen Arten- und Biotopschutzprogramm und sind ein anerkanntes „BayernNetzNatur“-Projekt. In diesem Rahmen unterstützt der bayerische Naturschutzfonds die Umsetzung eines Biotopverbundes auf Hutangern durch das Naturschutzzentrum Wengleinpark. Damit soll die Wiederbeweidung gefördert und es sollen Verbindungen zwischen den Angern hergestellt werden. |
| 2005 | Fotowettbewerb Obstanger, Ausstellung Obstanger |
| Im Jubiläumsjahr 2005 werden die Obstanger verstärkt in der Öffentlichkeit dargestellt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hirtenmuseum und der Sparkasse Nürnberg führt das Naturschutzzentrum Wengleinpark einen Fotowettbewerb zum Thema „Obstanger aus Sicht der Fotografen“ durch. Zudem erarbeitete das Zentrum zusammen mit dem Museum die Ausstellung „Obstanger in der Hersbrucker Alb“. |
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